Samstag, 24. Mai 2014

Genève


Au mois de mars, j’ai rendu visite à une copine bordelaise qui vit maintenant à Genève. Je n’avais jamais été à Genève auparavant. Je  seulement touché la ville en passant par l’autoroute pour aller aux Alpes. J’ai voulu passer quelques jours ailleurs après mes examens écrits et c’était au même temps une bonne idée car je pourrais m’habituer à parler couramment le français, alors une bonne préparation pour l’examen oral.

J`ai regardé un peu sur l’internet ce que je pourrais faire là-bas, mais je n’avais pas vraiment une idée. Je me suis reposé sur le fait que Marce allait m’organiser sûrement un programme touristique. En fait, c’était vrai.

Le premier jour, elle m’a montrée tous les sites touristiques de Genève. On s’est baladé en regardant tous les maisons au centre-ville.
Eglise russe - Russisch orthodoxe Kirche

 D’abord, elle m’a montré le musée de l’Histoire de l’Art. Puis, nous avons continué le chemin vers la direction de l’église russe de laquelle nous avons visité aussi l’intérieur. Ce que j’ai trouvé vraiment amusant, c’était le fait qu’il y avait un petit tonneau à la droite de la porte où on pouvait emporter l’eau sainte.
Eau sainte à emporter - Weihwasser to go
Passage

Ensuite nous sommes rentrées au centre de la vielle ville et nous avons traversé beaucoup de passages (ma partie préférée), pour aller à la Mairie. On était aussi au Monument international de la Réformation
Cathédrale


A midi, on a déjeuné à la « Holy Cow » des hamburgers qui étaient très bon.

L’après-midi, nous étions au bord du lac et on a regardé le jet d’eau. Nous avons passé l'horloge en fleurs où il y avait plein de touristes asiatiques. 

On est retourné à la vieille ville pour aller à l’Espace Rousseau.

Le soir, nous étions tellement fatiguées à cause de notre excursion envers toute la ville que nous avons abandonné le pan d’y retourner encore une fois pour avoir une bière.


Im März habe ich meine Freundin aus Bordeaux besucht. Eigentlich wollte ich das schon seit September tun. Nun ja. Die Zeit war ideal, ich wollte raus - Urlaub machen – nach meinen schriftlichen Examensprüfungen. Was auch für die Wahl von Genf sprach, war wohl die Tatsache, dass ich meine mündliche Prüfung auf Französisch würde ablegen müssen. Also Genf, französisch sprechen und einfach mal was anderes sehen. Genf kannte ich auch nur im Vorbeifahren von der Autobahn.

Bevor ich abreiste, versuchte ich mich im Internet etwas zu informieren, was ich denn dort alles machen könnte. Aber eigentlich wägte ich mich in Sicherheit, denn ich wusste, dass Marce ein Programm für mich organisieren würde.

Den ersten Tag liefen wir in die Vieille Ville und schauten uns die schönen Häuser an. Zuerst liefen wir am Museum für Kunstgeschichte vorbei zur russischen Kirche, welche wir von Innen anschauten. Amüsant fanden wir beide, dass es draußen an der Tür einen Spender mit Weihwasser-to-go gab.

Wir wollten wieder in die Mitte der Vieille Ville zurück und gingen dabei durch ganz viele kleine Passagen (also meistens Treppen im Tunnel sozusagen), durch diese Passagen kommt man an ganz tolle Ecken, die man sonst  nicht so sehen würde.



Dann schauten wir uns das Rathaus und daneben die Halle an, um weiter zum Reformationsdenkmal zu gehen.

Mittags aßen wir in der „Holy Cow“ Hamburger. Welche eine Ehre für mich, denn das dürfen nur vertraute Personen mit Marce machen. Die Hamburger waren echt lecker und der Preis für die Menüs war für schweizerische Verhältnisse auch echt in Ordnung.
Jet d'eau

Dann ging es weiter an den Genfer See, wo wir spazieren liefen und den Jet d’Eau anschauten. Auf dem Rückweg kamen wir an der Blumenuhr und einer Ansammlung asiatischer Touristen vorbei, die natürlich alle am Photographien waren. 

Danach gingen wir in die Altstadt zurück und machten noch einen Besuch im Espace Rousseau.

Abends waren wir dann so müde, dass wir uns entschlossen im Wohnheim zu bleiben und DVDs zu schauen, weil wir nicht nochmal in der Stadt laufen wollten.

Freitag, 14. Februar 2014

Warum man Kohl mit Natron kocht?

Kohl und Natron --> ?    bzw. a) und b)

 a)
Generell kann man grüne Gemüse mit Natron kochen. Der Blattfarbstoff Chlorophyll ist ein Chelat-Komplex, der aus einem Porphyrin-Ring (mit verschiedenen Resten) und einem Magnesium-Kation (Mg2+) besteht.
Beim Kochen geschehen zwei Prozesse. Der erstere ist Osmose, das heißt dass die Ionen vom Gebiet der hohen Konzentration zum Gebiet der niedrigeren Konzentration diffundieren, bis sich ein Konzentrationsgleichgewicht zwischen beiden Gebieten gebildet hat.

In meinem Trinkwasser sind 8 mg/l Magnesium-Kationen. In Grünkohl sind zum Beispiel 47 mg Mg2+ pro 100g Gemüse. In meinem Fall, Wirsing, sind es 12 mg pro 100 g Gemüse.

Der Trick besteht also darin im Kochwasser eine höhere Ionen-Konzentration zu erzeugen als im Gemüse, dann bleiben die Mineralien im Gemüse.
Bei grünen Gemüse würden auch die Mg2+-Ionen aus dem Chlorophyll verdrängt werden, damit geht die grüne Farbe verloren. Dazu muss man aber kein Natron verwenden, normales Tafelsalz ist zur Erhaltung der Farbe völlig ausreichend.
Hier habe ich gelesen, dass Natron die organischen Säuren des Kohls neutralisiert, welche das Magnesium-Kation aus dem Kohl verdrängen, was laut deren Aussage zum Verlust der grünen Farbe führt. In wie weit diese Theorie wissenschaftlich belegbar ist, kann ich nicht sagen. Ich persönlich finde die Osmose Theorie deutlich nachvollziehbarer.

b)
Es gibt einen zweiten Grund, warum man Kohl mit Natron kocht. In den Kohlgewächsen sind auch viele Senföle vorhanden. Senföle finden sich vor allem in den Gemüsen, deren Geruch wir als scharf empfinden (also auch Rettich, Kresse, Meerrettich etc.) und sind chemisch gesehen organische Isothiocyanate, sie enthalten also Schwefel-Atome. Diese Verbindungen werden auch durch Luft-Sauerstoff oxidiert.   
Sobald diese Schwefelverbindungen oxidiert sind, werden sie geruchsfrei, das heißt, dass der typische Kohlgeruch verschwindet.

Natron reagiert in Wasser basisch, das heißt, dass sich OH--Ionen bilden. Der pH-Wert Wasser wird also alkalischer, was die Oxidation der Schwefelverbindungen erleichtert. Bei der Oxidation reagieren die Schwefel-Atome mit den Wassermolekülen. Dabei entstehen Protonen (also H+), die dann mit den Hydroxid-Ionen (OH-) zu Wasser reagieren. Je alkalischer das Kochwasser ist, desto mehr Senföle werden oxidiert, d.h. desto weniger Kohlgeruch.
Die Senföle werden im Übrigen auch für Blähungen verantwortlich gemacht. Das heißt, dass das Kochen des Kohls mit Natron, den Kohl auch bekömmlicher macht.
Diesen Effekt kann man mit Salz nicht erreichen, denn Salz reagiert mit Wasser zu einer  pH-neutralen Lösung, das heißt, dass die Oxidation nicht begünstigt wird.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Kochliste - Wirsing - Zitronensauce


Gemäß dem Motto "sauer macht lustig", gibt es heute ein Rezept mit Winterzutaten, das aber nach Frühling schmeckt. 
Für 2 Portionen braucht man:

200 g Wirsing (ungefähr halber Kopf)
½ Tl Natron
2 El Sonnenblumenkerne

Sauce (Menge je nach Geschmack):
½ Zitrone
1 Kaffeetasse Milch
1 Kaffeetasse Brühe oder Weißwein ;-)
Speisestärke/ Soßenbinder
Salz und Pfeffer

250 g Nudeln (Tagliatelle (oder Linguine))

Die äußeren Blätter vom Wirsing entfernen, Strunk heraus schneiden und waschen. Dicke Rippen herausschneiden und Wirsing in dünne Streifen schneiden. Wasser mit Natron und Salz zum Kochen bringen. Gemüse „weich“ kochen (je nach Geschmack), abgießen und kalt abbrausen.

Für die Sauce:
Milch und Brühe/ Wein aufkochen mit Speisestärke abbinden und bis zur gewünschten Dicke einkochen lassen. Eine halbe Zitrone fein ab raspeln und in die Sauce geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Nudeln, Wirsing und Sauce gut durchmischen und als Dekoration mit Sonnenblumenkernen bestreuen.
Mein Wirsing hatte leider keine grünen Blätter, deswegen ist es etwas einfarbig.

PS: Ich muss mal ausprobieren, ob man Nudeln und Wirsing nicht gemeinsam kochen kann, dann muss man nach dem Essen weniger spülen. Oder man kocht es einfach nacheinander im selben Topf.